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Nachdem wir 2 ½ schöne Wochen im Birwal Bulga Forest abgetrennt von Zivilisation lebten, mussten wir auch schon wieder weiter... Good-bye Ziegi, bye chickens, bye family! Nur einen Tag vor der Abreise haben wir raus gefunden, wo es eigentlich als nächstes hingeht. Lalalalalaaaa *Trommelwirbel*

Was für ein Schock nach der Zeit im Forest, ohne viele Menschen oder überfüllten Räumen oder Zügen, in friedlicher Stille und im Einklang mit der Natur (wenn Sohn und Tochter nicht in der Nähe waren zumindest.)
Wir haben einen wwoof-Platz gefunden, nur 40 min mit dem Zug vom City Center enfernt. Es ist nicht gerade ein Traum (nicht viele Tiere außer 2 süßen Hunden und Hühnchen, nicht soooooooo nette Leute, nicht so coole Jobs), aber wir können Sydney erkunden und die Umgebung! Wie aufregend, endlich sehen wie DIE Stadt Australiens :-)
Mal gucken, ob wir den hype nachvollziehen werden oder nicht. Wir als Citygirls, äh ich meine farmgirls, sind da vielleicht vollkommen fehl am Platz...
5.4.10 11:37


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Abenteuer climbing

Neulich wurde uns die tolle Möglichkeit geboten, einmal über das Nirgendwo, in dem wir gerade leben, einen Überblick zu bekommen.
Nachdem wir bei Mitra (Amandas Freund) ein bisschen gearbeitet haben und wir Mittagessen bekommen haben, nahm er uns mit seinem Kletterbaum. An diesem hingen links und rechts ein Seil runter, daran wurden noch einige Knoten und Stricke befestigt und dann hing Claudi auch schon am Baum! Es hat sie nur ungefähr 20 Minuten gekostet und dann war sie plötzlich 20 Meter in der Höhe! Weiter reichte das Seil nicht, sonst wär sie bestimmt noch höher geklettert, bis die Baumspitze abgeknickt wäre- Sie war gar nicht zu bremsen, wie ein echter Profi
Suchspiel: wo ist Claudi?
suchspiel - wo ist Claudi?

Claudi hängt am Baum

Danach war klein Mona dran und ich war natürlich nicht so mutig wie Claudi und bin nur etwa 8-10 Meter hoch geklettert. Und es kam, wie's kommen musste, etwas ging schief und ich war in den Höhen der Bäume gefangen! Ich konnte nicht runter gelassen werden, dabei ist das doch das beste daran! Ein Knoten an der Spitze des Baumen verhinderte das Rutschen das Seils von einer Baumhälfte auf die andere. So musste ich den Kletterprozess nochmal durchführen, nur anders rum und so kam auch ich wieder heil unten an, mit 2 Prozent Muselkelmasse mehr als vorher.
Mona im Baum

Mona hängt am baum
31.3.10 09:08


in the middle of nowhere

Endlich weg von diesem schrecklichen und mistigem Kanuverein sind wir weiter gereist nach Wingham (Flügelschinken, haha). 3 Stunden mit dem Zug, 10 Minuten mit einer netten Tankstellenfrau im Auto, 3 Stunden wie Außerirdische vor der High School gewartet, dann 1 Stunde mit dem Schulbus gefahren und dann schließlich nochmal eine halbe Stunde mit Amandas Auto!
puh!
Während der Fahrt haben wir schon einige Horrorstories von Amanda und Claire (Amandas Tochter) gehört: Mäuse im Haus, Antichinas (kleine Beuteltiere) im Haus, Unordnung überall und Possums, die auf dem Dach rumrennen und sich anhören wie Menschen!
(Es ist ALLES wahr.)

Der erste Eindruck vom Haus war jedoch zum Aufatmen:
Possum Hall

Das war der zweite Eindruck, wozu ich aber noch sagen muss, dass dieses Foto heute nach unserem bereits 2-wöchigem Aufenthalt entstanden ist - und wir haben schon einige Aufräumarbeit geleistet!:
Possum Hall inside

Das ist unser Zimmer:
our room

Das ist die inside-Toilette:
Clo vorm Klo

Das Haus in seiner ganzen Größe:
Possum Hall in ihrer ganzen Größe


Es stimmt also! Es gibt Mäuse, Salamander (kleine und große) oder irgendwas anderes, dass ständig in der Küche raschelt oder etwas nicht sehr angenehm richendes hinterlässt!
Es ist alles etwas ungewöhnlich, aber wir wollen nicht schimpfen, denn es gefällt uns so gut, dass das bereits unser zweitlängster wwoof-Aufenthalt ist!
Amanda ist so großzügig und nett mit uns und sagt, sie erwartet keine Arbeiten von uns, die sie nicht auch selber machen würde. Samstags müssen wir nur 2 Stunden arbeiten und Sonntags gar nicht! Das finden wir so absurd und viel zu nett, dass wir dieses Angebot nicht annehmen können und natürlich trotzdem helfen, wo wir können.

Claire (14-jährige pupertierende Mistzicke) ist anstrengend, aber ihr 12-jähriger frühreife pickliger Bruder ist ja wohl die Höhe! Da hat die Erziehung versagt und Amanda tut uns regelmäßig leid. Zum Glück kommt der Typ nur am Wochenende und Claire ist eigentlich ganz liebenswert, wenn man ihren Macken als Charakterschwächen akzeptiert.

Auck wenn der Stromverbrauch hier versucht wird, auf dem Null-level zu halten, dürfen wir den Luxus genießen, Internet zu nutzen, Playstation zu spielen, Sims2 zu spielen und DVDs zu gucken. Natürlich machen wir das aber nicht so oft, denn dieser Aufenthalt macht uns zu richtigen Farmgirls, was auch neue Lieblingstätigkeiten mit sich bringt (das bezieht sich natürlich nicht auf Claudi und die Playstation).

Das Melken:
unser ganzer Stolz ist die neu erworbene Fähigkeit, Ziegen zu melken! Ein paar Strietzer kriegt ja jeder raus, aber guckt euch das an, das sind sage und schreibe 600 ml! und wir werden jeden Tag besser.
zweites Gemeinschaftswerk von Moni und Claudi

Wildlife research:
das ist Wallababy:
enjoy your dinner, Wallababy!
ich habe es schon geschaft, mich Wallababy auf einen Meter zu nähern ohne dass es davon hoppelt. Mein Ziel: Wallababy knuddeln und streicheln.

Birdwatching:
Nichts geht mehr ohne Birdwatching! Damit dies in Zukunft einfacher wird, haben wir eine bird-feeding-station gebaut!
Gemeinschaftswerk Claudi und Moni
Leider hat bisher nur das Possum daraus gegessen:
cute possum eating all the birds' food

Im Fluss baden
Claudi geht im ca 15 Grad kaltem Fluss baden, aus dem wir unser Trinkwasser bekommen, ieeeeh. :-)

Facing Australia's dangerous wildlife:
Wenn wir nicht gerade von Jumping Ameisen gebissen werden, Halten wir die Augen offen nach Pythons und Goanas, die sich auch gerne mal im Wohnzimmer verirren, wie zum Beispiel dieses niedliche Geschöpf:
frecher Goana

Mit unseren Freundinnen den Hühnchen spielen
Neben einem Hahn gibt es hier auch noch 8 Hühnchen. 2 Schwarze, 2 schwarz-braune, 3 braune und ein blondes. Leider sind die Hühnchen nicht so zahm, außer "Baby" (der Name stammt von Claire), das kleine schwarze und "Buttermenthol", ein braunes Hühnchen. Die rennen hier den ganzen Tag rum, suchen nach Blutegeln und anderen Insekten und ihr Ziel des Tages ist es: Ins Haus zu gelangen und in Amandas Bett oder wo es sonst noch kuschelig ist ein Ei zu legen.
Moni und neue Hühnchen-Freundin

More interesting stories coming soon!
27.3.10 09:19


Waren wir hier nicht schon mal!?

Es riecht wie auf der Ziegenfarm, es ist genauso dreckig wie auf der Ziegenfarm und die Leute sind so unfreundlich wie auf der Ziegenfarm!!! ist aber nur ein langweiliger Kanuverein. Voller Hoffnung auf nette Kanutouren und freundliche Gesellschaft, die wir aus dem sehr sympathisch klingendem Text in dem wwoof-Buch geschöpft hatten, sagten wir good-bye zu Nathalie im Hippydorf Nimbin, wo es wirklich schön war, und machten uns auf den Weg ins 3 Stunden entfernte Bellingen. Dort kamen wir mit 20 min Verspätung an, was für NZ und AUR vollkommen normal ist, und wurden eine halbe Stunde später abgeholt. 5 min und einen Kaffe später ging es auch gleich an die Arbeit - „WE have to clean a cottage, which hasn't been cleaned for about 6 months from inside and 2 years from outside“ - sagte Daniel, der „Chef“, der sich aber von seinem Horrorweib unterbuttern lässt. Na gut, wieso nicht. Es stellte sich raus, dass die Hütte, von dem er sprach, unsere Unterkunft ist. Zu dritt (Claudi, ich und französischer wwoofer → that means „we“) haben wir 2 Zimmer und Badezimmer mit Plumpsklo, innerhalb von 2 ½ Stunden sauber gemacht. Wir dachten uns „Mensch, das ist ja dreckiger als in Nathalies Garage“, Betonung liegt auf dem Wort GARAGE!!! Daniels Frau Jody, erklärte uns später, dass die Hütte normalerweise nicht so dreckig sei, aber wie wwoofer nun mal sind, machen die aaaaalles dreckig. Nur zur Erinnerung: „... which hasn't been cleaned for about 6 months from inside...“. Alles klar Jody, deshalb sieht DEIN Haus von innen auch aus als würdest du mit Dreck um dich schleudern. Na gut, wenigstens soll es ja lecker essen geben („sensationally yummy food“) und Kanutouren können wir auch machen. Dachten wir, aber Griff ins Klo. Essen wurde aus dem billigsten Schruts gemacht, den es zu kaufen gibt, organic war davon nichts! (willing workers on ORGANIC farms), es gab ja nicht mal nen Gemüsegarten. Nach der ersten Nacht in unserer frisch geputzten Hütte begann die richtige Arbeit. 5 Stunden lang haben wir zu zweit das dritte Zimmer in der Hütte geputzt. Was fanden wir? Rattenscheiße, Rattenpisse und – man glaubt es kaum – eine Ratte! Von den zweitausend Spinnen brauch ich erst gar nicht anfangen zu reden. Danach bat uns Jody, ach was sage ich... forderte uns Jody auf, ihr beim Kochen zu helfen, was weitere 2 Stunden dauert, da Jody Freitags für die ganze Woche kocht und den Fraß einfriert. Ich fragte Jody, ob sie uns 3 zum Kochen braucht, denn ich würde soooo gerne das Badezimmer putzen, in dem ich sonst nicht geduscht hätte. So dreckig war es. Natürlich durfte ich putzen (danke, wie gnädig), wurde aber am nächsten Tag verbal dafür bestraft, weil ich NIE „yes“ gesagt habe, wenn ich was machen sollte, sondern „but“ - haaalloooo, bist du bescheuert? Ich hab 6 Stunden für dich geputzt und 1 Stunde gekocht. Ach nein, halt, das habe ich ja für Daniel gemacht, alllleeees klar! Bullshit! Natürlich konnten wir wegen der unnormal langen Arbeitszeit (7 Stunden) keine Kanutour machen. Nachdem dann weitere Ermahnungen und Verbote bezüglich des Internet- und Telefongebrauchs folgten (immerhin gibt es doch eine Telefonzelle auf der Straße!), führte es zwischen Jody und mir zu weiteren verbalen Auseinandersetzungen, in denen ich ihr erklärte, was es bedeutet ein wwoofer zu sein. Was ich noch vergessen hatte zu erwähnen, sie wusste weder unsere Namen, noch was in unserer E-mail stand (Daniel auch nicht), woraus ich die Schlussfolgerung machte, dass sie sich höchstwahrscheinlich recht wenig für ihre billigen Arbeitskräfte interessierte. Und ich mich nicht für sie. Deshalb wurde mir vorgeworfen, ich sei die ERSTE Person innerhalb von 10 Jahren, die die gesamte Küche (Jody, Claudi und mich) zum Schweigen gebracht hatte – ja, ich bin schon ziemlich special! Anyway, 1 Aufforderung, die „farm“ zu verlassen und 4 Telefongespräche später, hatten wir unseren nächsten Auffenthalt organisiert. Ein Glück! Nun haben wir eine neue Nummer 1 auf der Liste der schlechtesten wwoofing-Erfahrungen. Jippiiieeee Nun sind wir wirklich (wirklich!!!) in the middle of nowhere, 1 ½ Stunden von der nächsten kleinen Stadt entfernt, mitten im Wald, bei einer Frau und Tochter, die wieder mal einen ganz anderen Lifestyle als wir haben. Mit Outside-Toilette, Waschmaschine aus dem Mittelalter, Mäusen und anderen Kreaturen im Haus, dafür aber sehr nett. Was uns hier noch erwartet, werden wir sehen :-)
16.3.10 07:47


Die Gefahren des australischen Dschungels IV

Es ist geschehen: Ich wurde von einer "jumping ant" - einer springenden Ameise - in den Fuss gebissen!!! :-O
Gluecklicherweise war es keine 4 cm lange schwarze Riesenameise, sondern nur eine 2 cm lange rote Ameise und daher tat es nur weh, brachte mich aber nicht um.
Trotzdem ein Mistviech!
10.3.10 08:00


Our new friend: AUSTRALIA!

Maaaaaaaaaaaaaaaaaaaan, sehen wir jeden Tag tolle Tiere :-)
Ich bin auch meistens mit der Kamera zur Stelle!!!
Guckt doch nur mal dieser huebsche Vogel!

Rainbow Lorikeet climbing
9.3.10 07:46


Weiterreise

zum Glück ist uns nichts gefährliches mehr widerfahren, außer dass wir noch einer Funnel-Web-Spinne begegne sind, die aber in einem Netz eines Gankers gefangen war! Ich wusste gar nicht, dass die so blöde sind und sie sich mit ihren eigenen Waffen schlagen lassen!

Heute verlassen wir dieses schöne Fleckchen Erde wieder und fahren auf eine nur etwa 30 min mit dem Auto entfernte Farm in Nimbin. Soweit ich weiß, gibt es leider keine Tiere, sondern nur Gemüse, Obstbäume und Nussbäume. Na das kann ja was werden! Gartenarbeit, Obsternte, NÜSEE!!!! Aber die Frau am Telefon klang so nett, da freue ich mich trotz der fehlenden Tiere und dem dafür vorhandenen großen Garten drauf.

zum Abschluss noch ein wunderschönes Bild von meiner Feundin Hühnchen und mir :-)

Moni und ihr Hühnchen

crazy chicken
5.3.10 04:22


Gefahren des australischen Dschungels III

Heute stellte sich raus, dass unsere Badezimmer-Haustier-Spinne, an der wir schon viele viele Male vorbei gelaufen sind, eine Funnel-web-Spinne war!!! :-O Im toten Zustand wurde sie von uns ganz genau unter die Lupe genommen und es ist zwar nur eine kleine Funnel-web (Körperlänge ca. 1,3 cm), aber es ist eine! Wow! Und wir leben noch ;-) Übrigens ist in den letzten 30 Jahren niemand an einem Funnelweb-Biss gestorben.

(Wir waren nicht ihre Mörder)

funnel-web-spider
1.3.10 12:16


Affen in Australien?

Hier könnt ihr mal nachempfinden, wie die australische Geräuschkulisse im Dschungel ist!
Einfach nur klasse :-)



Laughing Kookaburra
28.2.10 11:30


Die Gefahren des australischen Dschungels II

Jippieeee fertig mit der Gartenarbeit für heute! Habe ich mich gefreut und wollte nichtsahnend zu unserer Campingtoilette im australischen Dschungelcamp laufen. Auf einmal geschah das, wovor ich die letzte Woche Angst hatte:


Ich traf zum ersten mal auf eine braune (braun = potenzielle Giftschlange) Schlange!!!!!


dachte ich zumindest.

Dann stellte sich aber raus, dass es nur diese hübsche Riescheneidechse war. Etwa 1,5 Meter lang, bis zur Schwanzspitze.

Lizzy the lizard

Claudi möchte nun natürlich einen lizard als Haustier mitnehmen! ohje!
28.2.10 06:15


Die Gefahren des australischen Dschungels

nach ausreichendernDiskussionen, Recherchen im Internet und auf der Suche nach Abendteuern im australischen Regenwald haben wir schon einen kleinen Einblick in das gefährliche Wildlife bekommen können.
Es gibt bestimmt mehr als 10 giftige Schlangen. Die meisten sind braun und leben in Nordaustralien. Natürlich gibt es aber auch welche im Östen, im Süden, im Westen und eigentlich Überall. Zu allen Schlangenbissen gibt es bereits Gegengifte, die aber nur helfen, wenn man es bis ins Krankenhaus schafft. Die gute Nachricht: Schlangen meiden Menschen, haben (wie man das immer so schön sagt) mehr Angst vor uns als wir vor ihnen und flüchten, sobald sie einen Menschen hören. Die giftigste Schlange von allen befindet sich übrigens im Ozean, vor allem im Great Barrier Reef, deren Biss sofort tödlich ist (damit ihre Beute nicht flieht. Landschlangen können dem Duft ihrer Beute folgen.)
Überall gibt es hier fette, eklige Spinnen. Wir haben bisher nur ungefähliche kennen gelernt, die inklusive ihrer Beine etwa 6-8 cm lang sind. Ieh! Sie sind überall!!! Dann gibt es aber auch die, die man lieber nicht antreffen will. Z.b. die Funnelweb-spider, welche schwarz sind und deren Körper (ohne Beine) 3-5 cm lang sind. Eine andere recht schöne Spinne ist die Redback-spider, mit einem schönen knallroten Streifen! Beide können tödlich sein und werden vor allem in Sydney gesichtet. Auf nach Sydney!!!
Neben Schlangen und Spinnen gibt es noch andere nette giftige Wesen. Z.b. den box-jellyfish. Eine Qualle mit bis zu 3 Meter langen Tentakeln. Berührt man diese aus Versehen stirbt man wahrscheinlich. Wenn man Essig dabei hat kann man damit aber das Gift bekämpfen.
Des Weiteren gibt es die Riesenameise, die uns auch töten kann. Sie ist bis zu 4 cm lang. Süß, oder?
Dann gäbe es noch diverse Fische, Muscheln und andere Kreaturen, die wir nicht antreffen wollen...


Aaaaaaaber.
Die australische Natur gefällt uns bis jetzt so gut, dass die Angst vor diesen Tieren nicht mehr so schlimm ist. Wir laufen natürlich nur noch in schicken Wanderschuhenn oder Gummistiefeln, Kniestrümpfen, Stöcken um vor uns auf dem Boden zu hauen, und mit sehr wachsamen Augen rum. Also kann uns gar nichts passieren.


Im Moment sind wir im australischen Regenwald, im Mt Warning Nationalpark. Natürlich regnet es auch fast täglich, und wenn die Sonne scheint, zerlaufen wir beim nichts-tun. Täglich putzen wir Zimmer und Verandas des bed&breakfasts, zerstören hunderte von Spinnennetzen (sorry) und beseitigen Kakerlaken-Kacke. Oder wir rupfen Unkraut (wenn es nicht regnet), zerlaufen dabei natürlich wieder und haben Angst, direkt in eine Spinne zu fassen. Ahhhhh! Wir leben in einem spinnenfreien Zelt und kochen mit unserer Zeltnachbarin Joy unser täglich Abendbrot!
Nächste Woche geht es nach Nimbin, das australische Amsterdam (voller Hippies und Drogen) und machen uns auf die Suche nach Koalas und Kängurus!


ein Besispiel für coole Tiere in Australien:
Raupenhaufen
27.2.10 11:42


still in Brisbane

Brisbane at night sieht seeeeeehr schön aus!!! Und man kann sogar im t-shirt rumwandern :-)

Brisbane at night

das tollste, was wir dann gesehen haben, war dieser kleine freche Flughund! so einen werd ich neben den ganzen Kangoroos, Koalas und Schnabeltierchen auch noch mit nach Hause bringen...

frecher Flughund
20.2.10 05:56


In Neuseeland ist es heiss??? dann flieg mal nach Australien!!!

Wir sind heil in Australien angekommen! nachdem wir beide ungalublich aufgeregt waren, weil wir getrennte fluege hatten und wir beide noch nie alleine geflogen sind, lief alles viel einfacher ab, als gedacht. Die Australier sind doch komisch! eigentlich haben sie (wie neuseelaaender auch) unglaubliche angst, dass bakterien, keime, dreck oder alles andere, was lebendig ist oder mal lebendig war, in ihr land kommt und irgendeine kathastrophe ausloesen koennte! deshalb muss man im flugzeug einen zettel ausfuellen (hast du essen dabei? hast du toberkulose? warst du mal in afrika? warst du in den letzten 3 monaten auf einer farm? hast du dreckige schuhe dabei?) kreuzt man etwas falsch an und man wird erwischt, warten strafen bis zu (i dont know???) 60.000 dollar oder so!? ich habe natuerlich - ehrlich und aengstlich wie ich bin - die letzten beiden Fragen angekreuzt. Ich dachte mir, eine gratis Schuhreinigung kann nicht schaden. Aber wer haette es gedacht - es hat sie nicht interessiert!!! ich durfte meine neuseelandverseuchten Schuhe ins Land einfuerhren! dann beschwert euch aber bitte nicht, wenn es in den naechsten Wochen irgendwelche mysterioesen bakterien gibt, die Kangaroos fressen.

Brisbane ist riesig, genau wie Auckland (fast 2 millionen einwohner), aber nicht so hektisch und ueberfuellt. Macht einen ganz netten Eindruck, was vielleicht aber auch am guten Wetter (wir schmelzen am Tag und gefrieren in der Nacht durch die Klimaanlage) liegt.

So far, so good.
dann machen wir uns mal auf die Suche nach dem next australian Fred.
16.2.10 01:59


mashed finger

vor 2 tagen spielte ich hausfrau und wusch wäsche und räumte das ganze car aus....während mona und undere neue freundin joggen gingen. voller eifer ging ich zur waschmaschine packte sie bis zum rand voll um dann zu bemerken "ich blödian habe den kofferrraum auf gelassen" neugierig trat ich nach draußen um in schleichender länge meine dummheit auszubügeln. angekommen am kofferrraum streckte ich nochmal meine nase in der luft und hielt ausschau nach den 2 joggern und war in gedanken an wundervoll dufteneder wäsche. während dessen schlatete sich meine andere gehirnhälfte aus (kommentar von mona: also normalzustand) und schmiss die tür zu. ich schaut nach unten und ein schmerz durchdrang meine hand. ich zog am finger, und bemerkte, er ging nicht mehr raus!tränen begannen zu fließen und ich zerrann vor schmerz. als ich bemerkte, dass mein finger auch noch begann vor blut zu spritzen rief ich um hilfe und furh ein stoßgebet aus. 5 oder 10 minuten später kam die lahmen schnecken wieder. zum glück. fortunitally war monas sprintertalent besser als ihre ohren  denn sie verstaden mein hilfeschrei als ein tierisches "moonaaa".... also ein tierlaut.
Ende der geschichte: mona muss schon wieder für mich tippen. diesmal nicht aus faulheit sondern aus mashed finger gründen...
(kommentar von mona: sie mault den ganzen tag, die ganze zeit! es ist grauenvoll.) so schlimm ist es doch nicht mit dem meckern aber stellt euch vor mona wäre fitter und eine stunde oder mehr gerannt:0 dann hätte ich jettz kein finger mehr bahhhhhhhhhhhhh

26.1.10 00:29


In Nelson angekommen...

In weniger als 2 Wochen haben wir die komplette Westküste bereist und unser Zeitgefühl komplett verloren Gesehen haben wir natürlich viel, das jetzt aufzuzählen wäre zu viel, haha... Bilder gibt’s wie immer bei flickr.

New Zealand unsere Route 2
22.1.10 02:48


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